Halbe Existenz

Haut, kalt wie Marmor.
Täuscht Schutz vor.
Wellen wohligen Grauens
breiten sich aus, 
Atmen 
fühlt sich unnötig an,
zu kräftezehrend.
Lippen, blau,
wie die Wintersee,
bleiben geschlossen.
Die Spiegel der Seele,
geweitet und leer.
Worte,
irren schreiend umher
ohne Sicht auf Freiheit.
Verstand,
dem Körper leise entflohen.
Automatisiertes Handeln 
ohne 
es zu hinterfragen.
Zwischen 
monotoner Existenz 
und 
zerstörerischem Willen 
zu Leben,
spüre ich...

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